Dr.med. Manfred Nürnberg Facharzt für Allgemeinmedizin
Einnadelakupunktur bei
Schmerzen der Kaumuskulatur
Akupunktur hilft bei Heuschnupfen
Linderung für Krebspatienten
Akupunktur bei chron. Bronchitis
Akupunktur lindert Symptome der allergischen Rhinitis
Akupunktur mindert OP-Schmerzen
Akupunktur gegen Zahnarztangst
Linderung für Krebspatienten
Viele Krebspatienten leiden unter ständiger Erschöpfung als Nebenwirkung der Chemotherapie. Die Akupunktur kann dieses Leiden lindern.
Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind keine seltenen Begleiterscheinungen einer Chemotherapie. Trotz ausreichender Schlaf- und Ruhephasen fühlen sich die Betroffenen oft wie gerädert und die Bewältigung des Alltags gestaltet sich zunehmend schwerer. Wissenschaftler der Universität Manchester haben nun untersucht, wie sich diese Nebenwirkungen der Chemotherapie mildern lassen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Akupunktur helfen kann.
47 Krebspatienten erhielten nach dem Zufallsprinzip über drei Wochen lang eine Behandlung mit Akupunktur, Akupressur oder eine Scheinakupunktur, bei der die Haut nur oberflächlich mit den Nadeln berührt wurde. Studienleiter Alexander Molassiotis vom Christie Hospital in Manchester beobachtete, dass sich die Patienten, die eine Akupunktur-Behandlung erhielten, nach der Therapie besser fühlten und ihren Alltag leichter bewältigen konnten. Die Akupunktur brachte eine Verbesserung des Energielevels um 36%, während die Akupressur eine Besserung um 19% ergab. Bei den Patienten, die mit der Scheinakupunktur behandelt wurden, stellte sich keine Verbesserung des Erschöpfungszustandes ein.
Diese Zahlen sind für Alexander Molassiotis ein klarer Beleg dafür, dass sich die positive Wirkung der Akupunktur nicht auf eine Scheinwirkung bzw. einen sogenannten Placebo-Effekt zurückführen lässt. Er beruft sich zudem auf eine Reihe von Studien, die in der Vergangenheit die Wirkung der Akupunktur bei Rücken- und Knieproblemen sowie der Schmerzlinderung belegen konnten. Er räumt jedoch auch ein, dass die Studie mit einer größeren Anzahl von Teilnehmern wiederholt werden müsste, um den jüngst beobachteten Effekt zu stützen.
Quelle:
Nach Informationen des Focus, Autor: Sibylle Fünfstück
